Die Dauer einer Kekspackung

An der Schranke fragt mich ein Segler, ob wir heute segeln  waren. Meine Antwort: „Wir waren nur sehr kurz segeln. Nämlich bis mein Sohn seine Kekse aufgegessen hatte.“ Also dauerte der Törn eine Kekspackung lang. Trotzdem schaffte ich es, unter Segeln Fotos zu knipsen. Das Wasser strahlte türkis, als ob wir zwei in Sizilien segeln würde.

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Nach der Ausfahrt durfte Thorger solange Plantschen, bis er genug hat. Das war nach drei Stunden der Fall. Ich wurde von ihm beauftragt, ein Nashorn und den Grüffelo mit einem Stecken in den Sand zu malen. Stundenlang pobelte der Kleine an einen morschen Holzstück herum, das er hoch getaucht hatte. Er meinte, es wäre von einem Piratenschiff. Zwei Barsche trauten sich immer wieder zu unseren Füßen. Wir sahen sie durch unsere Taucherbrillen. Am Ufer hüpfte ein grüner Frosch entlang. Das hätten wir alles nicht gesehen, wenn wir in Eile gewesen wären.

 

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