15. Reisetag: Norwegisches Fischerlied

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Statt Euch mit dem Bericht über meine zwei Heimflüge mit Air Europa zu langweilen, hier für Eure Erinnerung der Text des Norwegischen Fischerliedes, das ich Euch am letzten Abend auf Hoher See vorgesungen habe:

„Lina holt ihr Boot und rudert zu Orten, die nur sie kennt. Und sie wird sich nicht auf den Ruderriemen ausruhen, bis sie die sichere Küste erreicht hat.

Der Nebel ruft sie lockend auf das Meer: „Komm‘ zu mir ! Ich werde Dich verbergen und Deine Seele heilen, wenn sinnlose Tage Deinen Seelenfrieden stören.“

Verborgene Untiefen und messerscharfe Klippen sind immer noch besser als die Stolpersteine des Alltags, die Du täglich umschiffen musst.

Lina, Lina, warum weinst Du? Du brauchst nicht zu weinen! Du wirst doch Dein Boot an geheime, silberne Buchten steuern, wo Dein Herz sich ausruhen kann.

Deine Freunde an Land werden weinen. Denn obwohl sie die Küstenlinie auf und ab laufen und Leuchtfeuer entzünden, wissen sie nicht, ob Du jemals zurück kehren wirst.“

Frei nach Silje Neergard, übersetzt von Kerstin und Shadow

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